Ein Meilenstein für die Ernährungsmedizin: Was das neue KHAG für Kliniken und Fachkräfte bedeutet

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2026
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Innovation & Lerntrends
Ernärungsberatung als neue Zukunftschance

Mangelernährung im Krankenhaus ist kein Randthema. Es ist ein unterschätztes, flächendeckendes Problem. Bereits 2006 zeigte die „German Hospital Malnutrition Study" erschreckende Zahlen: Ein erheblicher Teilder stationären Patientinnen und Patienten in deutschen Kliniken ist mangelernährt, mit gravierenden Folgen: verzögerte Genesung, längere Liegezeiten, ein geschwächtes Immunsystem und höhere Komplikationsraten. Trotzdem blieb systematisches Handeln auf politischer Ebene lange aus.

Das ändert sich jetzt.

Was das KHA-Gesetz regelt

Mit dem neuen Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) wird erstmals ein verpflichtendes Screening auf Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern gesetzlich verankert. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wurde damit beauftragt, verbindliche Qualitätsvorgaben zu entwickeln, fachlichbegleitet von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM).

Die Frist: Ende 2027.

Das ist mehr als eine bürokratische Neuregelung. Es ist einstruktureller Wandel, auf den die Ernährungsmedizin seit Jahrzehnten gewartethat.

Screening ist erst der Anfang

Ein Screening identifiziert Risikopatientinnen und-patienten, aber es behandelt sie nicht. Was folgt, ist entscheidend: ein fundiertes Assessment zur Diagnosestellung sowie eine individuell abgestimmte Ernährungstherapie. Beide Schritte setzen geschultes Fachpersonal voraus, das die entsprechenden Kompetenzen mitbringt.

Genau das ist der Punkt, an dem die neue Regelung ihre volle Wirkung entfaltet. Kliniken werden nicht umhinkommen, Ernährungstherapie strukturell zu verankern und dafür qualifizierte Fachkräfte einzustellen. Neue Stellen werden entstehen müssen, und der Bedarf wird erheblich sein.

Was das für Angwandte Ernährungswissenschaft bedeutet

„Nachdem schon 2006 in der ‚German Hospital Malnutrition Study' die erschreckenden Zahlen von Mangelernährung in deutschen Kliniken und die entsprechenden negativen Folgen für Patientinnen und Patienten dargestellt wurden, gehen wir endlich den Schritt in die richtige Richtung", erklärt Prof. Dr. Cordula Siegmann-Thoss, Studiengangsleiterin für Angewandte Ernährungswissenschaft an der CBS. „Dies ist ein Meilenstein in der Ernährungsmedizin."

Für Studierende des CBS Studiengangs Angewandte Ernährungswissenschaft (AEW) eröffnet die gesetzliche Neuregelung konkrete berufliche Perspektiven. Screening, Assessment und Ernährungstherapie, das sind genau die Kompetenzen, die im Studiengang vermittelt werden und die Kliniken künftig verbindlich vorhalten müssen.

Ein Berufsfeld mit Zukunft

Das KHAG ist ein Signal, das weit über die Gesundheitspolitik hinausgeht. Es zeigt: Ernährungsmedizin wird als systemrelevant anerkannt. Für die Kliniken bedeutet das Umstrukturierung und Investition. Für Fachkräfte bedeutet es Nachfrage, Anerkennung und langfristige berufliche Sicherheit.

Wer heute Angewandte Ernährungswissenschaft studiert, bereitet sich auf ein Berufsfeld vor, das gerade dabei ist, sich fundamental zu verändern. Zum Besseren, für Patientinnen und Patienten und für das Gesundheitssystem insgesamt.

Mangelernährung im Krankenhaus ist kein Randthema. Es ist ein unterschätztes, flächendeckendes Problem. Bereits 2006 zeigte die „German Hospital Malnutrition Study" erschreckende Zahlen: Ein erheblicher Teilder stationären Patientinnen und Patienten in deutschen Kliniken ist mangelernährt, mit gravierenden Folgen: verzögerte Genesung, längere Liegezeiten, ein geschwächtes Immunsystem und höhere Komplikationsraten. Trotzdem blieb systematisches Handeln auf politischer Ebene lange aus.

Das ändert sich jetzt.

Was das KHA-Gesetz regelt

Mit dem neuen Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) wird erstmals ein verpflichtendes Screening auf Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern gesetzlich verankert. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wurde damit beauftragt, verbindliche Qualitätsvorgaben zu entwickeln, fachlichbegleitet von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM).

Die Frist: Ende 2027.

Das ist mehr als eine bürokratische Neuregelung. Es ist einstruktureller Wandel, auf den die Ernährungsmedizin seit Jahrzehnten gewartethat.

Screening ist erst der Anfang

Ein Screening identifiziert Risikopatientinnen und-patienten, aber es behandelt sie nicht. Was folgt, ist entscheidend: ein fundiertes Assessment zur Diagnosestellung sowie eine individuell abgestimmte Ernährungstherapie. Beide Schritte setzen geschultes Fachpersonal voraus, das die entsprechenden Kompetenzen mitbringt.

Genau das ist der Punkt, an dem die neue Regelung ihre volle Wirkung entfaltet. Kliniken werden nicht umhinkommen, Ernährungstherapie strukturell zu verankern und dafür qualifizierte Fachkräfte einzustellen. Neue Stellen werden entstehen müssen, und der Bedarf wird erheblich sein.

Was das für Angwandte Ernährungswissenschaft bedeutet

„Nachdem schon 2006 in der ‚German Hospital Malnutrition Study' die erschreckenden Zahlen von Mangelernährung in deutschen Kliniken und die entsprechenden negativen Folgen für Patientinnen und Patienten dargestellt wurden, gehen wir endlich den Schritt in die richtige Richtung", erklärt Prof. Dr. Cordula Siegmann-Thoss, Studiengangsleiterin für Angewandte Ernährungswissenschaft an der CBS. „Dies ist ein Meilenstein in der Ernährungsmedizin."

Für Studierende des CBS Studiengangs Angewandte Ernährungswissenschaft (AEW) eröffnet die gesetzliche Neuregelung konkrete berufliche Perspektiven. Screening, Assessment und Ernährungstherapie, das sind genau die Kompetenzen, die im Studiengang vermittelt werden und die Kliniken künftig verbindlich vorhalten müssen.

Ein Berufsfeld mit Zukunft

Das KHAG ist ein Signal, das weit über die Gesundheitspolitik hinausgeht. Es zeigt: Ernährungsmedizin wird als systemrelevant anerkannt. Für die Kliniken bedeutet das Umstrukturierung und Investition. Für Fachkräfte bedeutet es Nachfrage, Anerkennung und langfristige berufliche Sicherheit.

Wer heute Angewandte Ernährungswissenschaft studiert, bereitet sich auf ein Berufsfeld vor, das gerade dabei ist, sich fundamental zu verändern. Zum Besseren, für Patientinnen und Patienten und für das Gesundheitssystem insgesamt.

Ernährungsmedizin als Zukunftsberuf

Lerne im Studium Angewandte Ernährungswissenschaft, wie Screening, Assessment und Ernährungstherapie in der Praxis funktionieren und starte direkt in ein Berufsfeld mit wachsendem Bedarf.

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