Vom Wartesemester zur eigenen Berufung: Wie das Dentalhygiene-Studium neue Karrierewege eröffnet

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2026
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Min. Lesezeit
Kategorie |
Beruf

Eigentlich wollte Alicia Hansch mit dem Studium Dentalhygiene und Präventionsmanagement nur ihre Wartesemester bis zum Zahnmedizinstudium überbrücken. Herausgekommen ist eine Karriere mit deutlich mehr Stationen als geplant: Heute arbeitet Alicia in Teilzeit in einer Zahnarztpraxis und lehrt als Dozentin an der CBS in Köln im Studiengang Dentalhygiene & Präventionsmanagement. Hinzu kommen Hebammenseminare zur Mundgesundheit von Müttern und Kindern sowie eigene Projekte im Bereich Prävention und Aufklärung, die sie unter ihrer Plattform ProDentalWissen bündelt.

Ihre Geschichte zeigt, welches Potenzial in diesem Studiengang steckt. Der duale Bachelor Dentalhygiene und Präventionsmanagement (Bachelor of Science) an der CBS vermittelt weit mehr als das Handwerk der professionellen Zahnreinigung: Er verbindet fundiertes zahnmedizinisches Fachwissen mit Kompetenzen in Patient:innenkommunikation, evidenzbasierter Praxis und Präventionsmanagement. Wer diesen Weg einschlägt, kann später eine Prophylaxe-Abteilung leiten, an Hochschulen lehren, in der Dentalindustrie arbeiten oder wie Alicia ein ganz eigenes berufliches Profil entwickeln. Genau diese Offenheit für individuelle Karrierewege macht das Studium so besonders.

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Im Interview erzählt Alicia, wie aus einer "Überbrückung" eine echte berufliche Leidenschaft wurde, welche Stationen sie besonders geprägt haben und welchen Rat sie heutigen Studierenden mit auf den Weg gibt.

Was hat dich damals dazu bewogen, Dentalhygiene zu studieren, und würdest du dich heute wieder für diesen Studiengang entscheiden?

"Eigentlich war das Studium als 'Überbrückung' meiner Wartesemester für das Zahnmedizinstudium gedacht. Dabei wollte ich die Zeit sinnvoll nutzen und schon möglichst viel lernen. Heute bin ich ehrlich gesagt froh, dass es anders gekommen ist: Ich könnte mit meinem beruflichen Weg nicht zufriedener sein und würde mich jederzeit wieder für die Dentalhygiene entscheiden."

Du hast nach deinem Studium einen ganz eigenen beruflichen Weg eingeschlagen. Was hat dich motiviert, genau diesen Weg zu gehen?

"Ich wollte mein Wissen nicht nur in der Praxis anwenden, sondern auch weitergeben und andere für die Prävention begeistern. Meine Masterarbeit und die Motivation der Dozentinnen haben mir dann die letzten Impulse gegeben, mich damit in Teilzeit selbstständig zu machen. Deshalb arbeite ich heute in der Praxis und baue mit ProDentalWissen meinen eigenen Weg als Dozentin in mehreren Bereichen auf."

Welchen Rat würdest du Studierenden der Dentalhygiene mit auf den Weg geben?

"Nutzt das Studium, um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, euch ein Netzwerk aufzubauen und neugierig zu bleiben. Traut euch außerdem, euren eigenen Weg zu gehen, denn es entstehen oft die besten Chancen dort, wo man sie anfangs gar nicht erwartet."

Welche Strategien und Routinen haben dir geholfen, Studium, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren?

"Ich war schon immer ein sehr strukturierter Mensch. Eine gute Planung und klare Prioritäten haben mir immer geholfen, den Überblick zu behalten. Dazu hatte ich mit meiner Familie und meinem Mann einen tollen Background mit viel Unterstützung. Ich habe aber auch gelernt, dass Erholung genauso wichtig ist wie Leistung – nur so bleibt man langfristig motiviert und gesund."

Du hast dich nach dem Master entschlossen, spezielle Seminare für Hebammen anzubieten. Wie kam es dazu?

"Die Idee entstand tatsächlich durch meine Schwägerin, die Hebamme ist. Sie fragte mich nach Tipps zur Mundgesundheit für werdende Mütter, und daraus entwickelte sich die Idee, ein pädagogisches Seminarkonzept zu erstellen und im Rahmen meiner Masterarbeit wissenschaftlich zu evaluieren. Meine Betreuer:innen haben mich anschließend ermutigt, diesen Weg weiterzugehen. Mir ist es wichtig, Hebammen praxisnahes und evidenzbasiertes Wissen zu vermitteln, denn sie begleiten Familien in einer besonders prägenden Lebensphase und können einen wertvollen Beitrag zur Mundgesundheit von Mutter und Kind leisten."

Was Alicias Weg für angehende Dentalhygieniker:innen bedeutet

Alicias Geschichte macht deutlich: Das Studium Dentalhygiene und Präventionsmanagement ist kein Studiengang mit vorgezeichnetem Karriereweg, sondern eine Grundlage, auf der sich ganz unterschiedliche berufliche Profile aufbauen lassen. Wer offen dafür ist, eigene Schwerpunkte zu setzen, kann daraus – wie Alicia – weit mehr machen als "nur" einen Abschluss: nämlich eine Karriere mit echtem Gestaltungsspielraum.

Eigentlich wollte Alicia Hansch mit dem Studium Dentalhygiene und Präventionsmanagement nur ihre Wartesemester bis zum Zahnmedizinstudium überbrücken. Herausgekommen ist eine Karriere mit deutlich mehr Stationen als geplant: Heute arbeitet Alicia in Teilzeit in einer Zahnarztpraxis und lehrt als Dozentin an der CBS in Köln im Studiengang Dentalhygiene & Präventionsmanagement. Hinzu kommen Hebammenseminare zur Mundgesundheit von Müttern und Kindern sowie eigene Projekte im Bereich Prävention und Aufklärung, die sie unter ihrer Plattform ProDentalWissen bündelt.

Ihre Geschichte zeigt, welches Potenzial in diesem Studiengang steckt. Der duale Bachelor Dentalhygiene und Präventionsmanagement (Bachelor of Science) an der CBS vermittelt weit mehr als das Handwerk der professionellen Zahnreinigung: Er verbindet fundiertes zahnmedizinisches Fachwissen mit Kompetenzen in Patient:innenkommunikation, evidenzbasierter Praxis und Präventionsmanagement. Wer diesen Weg einschlägt, kann später eine Prophylaxe-Abteilung leiten, an Hochschulen lehren, in der Dentalindustrie arbeiten oder wie Alicia ein ganz eigenes berufliches Profil entwickeln. Genau diese Offenheit für individuelle Karrierewege macht das Studium so besonders.

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Im Interview erzählt Alicia, wie aus einer "Überbrückung" eine echte berufliche Leidenschaft wurde, welche Stationen sie besonders geprägt haben und welchen Rat sie heutigen Studierenden mit auf den Weg gibt.

Was hat dich damals dazu bewogen, Dentalhygiene zu studieren, und würdest du dich heute wieder für diesen Studiengang entscheiden?

"Eigentlich war das Studium als 'Überbrückung' meiner Wartesemester für das Zahnmedizinstudium gedacht. Dabei wollte ich die Zeit sinnvoll nutzen und schon möglichst viel lernen. Heute bin ich ehrlich gesagt froh, dass es anders gekommen ist: Ich könnte mit meinem beruflichen Weg nicht zufriedener sein und würde mich jederzeit wieder für die Dentalhygiene entscheiden."

Du hast nach deinem Studium einen ganz eigenen beruflichen Weg eingeschlagen. Was hat dich motiviert, genau diesen Weg zu gehen?

"Ich wollte mein Wissen nicht nur in der Praxis anwenden, sondern auch weitergeben und andere für die Prävention begeistern. Meine Masterarbeit und die Motivation der Dozentinnen haben mir dann die letzten Impulse gegeben, mich damit in Teilzeit selbstständig zu machen. Deshalb arbeite ich heute in der Praxis und baue mit ProDentalWissen meinen eigenen Weg als Dozentin in mehreren Bereichen auf."

Welchen Rat würdest du Studierenden der Dentalhygiene mit auf den Weg geben?

"Nutzt das Studium, um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, euch ein Netzwerk aufzubauen und neugierig zu bleiben. Traut euch außerdem, euren eigenen Weg zu gehen, denn es entstehen oft die besten Chancen dort, wo man sie anfangs gar nicht erwartet."

Welche Strategien und Routinen haben dir geholfen, Studium, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren?

"Ich war schon immer ein sehr strukturierter Mensch. Eine gute Planung und klare Prioritäten haben mir immer geholfen, den Überblick zu behalten. Dazu hatte ich mit meiner Familie und meinem Mann einen tollen Background mit viel Unterstützung. Ich habe aber auch gelernt, dass Erholung genauso wichtig ist wie Leistung – nur so bleibt man langfristig motiviert und gesund."

Du hast dich nach dem Master entschlossen, spezielle Seminare für Hebammen anzubieten. Wie kam es dazu?

"Die Idee entstand tatsächlich durch meine Schwägerin, die Hebamme ist. Sie fragte mich nach Tipps zur Mundgesundheit für werdende Mütter, und daraus entwickelte sich die Idee, ein pädagogisches Seminarkonzept zu erstellen und im Rahmen meiner Masterarbeit wissenschaftlich zu evaluieren. Meine Betreuer:innen haben mich anschließend ermutigt, diesen Weg weiterzugehen. Mir ist es wichtig, Hebammen praxisnahes und evidenzbasiertes Wissen zu vermitteln, denn sie begleiten Familien in einer besonders prägenden Lebensphase und können einen wertvollen Beitrag zur Mundgesundheit von Mutter und Kind leisten."

Was Alicias Weg für angehende Dentalhygieniker:innen bedeutet

Alicias Geschichte macht deutlich: Das Studium Dentalhygiene und Präventionsmanagement ist kein Studiengang mit vorgezeichnetem Karriereweg, sondern eine Grundlage, auf der sich ganz unterschiedliche berufliche Profile aufbauen lassen. Wer offen dafür ist, eigene Schwerpunkte zu setzen, kann daraus – wie Alicia – weit mehr machen als "nur" einen Abschluss: nämlich eine Karriere mit echtem Gestaltungsspielraum.

Alicias Werdegang im Überblick

2014–2017: Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten

2018–2020: Bachelorstudium in Dentalhygiene & Präventionsmanagement an der EUFH (heute CBS)

2022–2024: Masterstudium in Gesundheitsbildung & Pädagogik an der EUFH (heute Master Pädagogik und Erwachsenenbildung an der CBS)

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