Das Wichtigste in Kürze
- Format: Gastvortrag im Rahmen der CBS Guest Lecture Series
- Referent: Harald Liedtke
- Position: Chief Information Officer (CIO)
- Unternehmen: Teekanne GmbH & Co. KG
- Branche: Lebensmittel- und Getränkeindustrie (FMCG)
- Themenfokus: CIO-Rolle im Wandel, digitale Transformation, KI-Readiness
- Praxisbeispiel: Teekannes vollständige Wertschöpfungskette als Fundament für IT-Modernisierung und KI-Integration
- Praxisbezug: Der Vortrag zeigt, wie reale Unternehmensperspektiven systematisch in die Studienprogramme der CBS integriert werden.
Von Tradition zu Transformation: Der CIO als strategischer Gestalter
Praxisnahe Einblicke aus der Wirtschaft sind ein zentraler Bestandteil des Studienkonzepts an der CBS. In der CBS Guest Lecture Series berichten regelmäßig Führungskräfte und Expert:innen über aktuelle Entwicklungen in Unternehmen und Märkten.
Im Rahmen dieser Reihe begrüßte die CBS Harald Liedtke, Chief Information Officer bei Teekanne, auf dem Campus Köln. Sein Vortrag mit dem Titel „From Run to Transform: Reframing the CIO Role in the Age of AI“ gab Studierenden des CBS NXT GEN-Studiums einen tiefen Einblick in die strategische Neuausrichtung der IT-Führungsrolle.
Teekanne ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, gegründet 1882 und damit seit über 140 Jahren aktiv. Als Marktführer für Kräuter- und Früchtetees zählt das Unternehmen zu den bedeutendsten Innovatoren der globalen Teebranche und behauptet seine Spitzenposition durch konsequente Produktentwicklung und internationale Präsenz.
Von der Teepflanze bis in die Tasse: Qualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Ein zentrales Thema des Vortrags war das Verständnis von Teekannes Geschäftsmodell als Grundlage für digitale Strategie. Harald Liedtke erläuterte, wie Teekanne die gesamte Wertschöpfungskette kontrolliert: von der Beschaffung der Rohstoffe über Verarbeitung, Mischung, Abfüllung und Verpackung bis hin zur Distribution. Diese vertikale Integration stellt sicher, dass Qualität und Konsistenz bei jedem Schritt gewährleistet sind.
Für Studierende war besonders aufschlussreich, wie eng die Verzahnung von operativem Geschäft und IT-Infrastruktur ist. Jeder Prozessschritt in einer so komplexen Lieferkette erzeugt Daten, die für fundierte Entscheidungen genutzt werden können – Voraussetzung dafür ist jedoch eine belastbare und gut strukturierte IT-Architektur.
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Die neue Rolle des CIO: Von Run zu Transform
Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, was es bedeutet, ein modernes Unternehmen als CIO zu führen. Harald Liedtke skizzierte zwei grundlegende Dimensionen der CIO-Verantwortung: das Betreiben stabiler und zuverlässiger Systeme einerseits und das aktive Gestalten des digitalen Wandels andererseits.
• Delivering: Stabilität sichern, Prozesse schützen und beherrschbar halten
• Protecting: Komplexe Technologie in greifbaren Geschäftswert übersetzen
• Transferring: IT-Modernisierung vorantreiben und neue Geschäftsimpulse setzen
• Transforming: Reale Wertschöpfung durch strategisch ausgerichtete IT schaffen
Die zentrale Botschaft war klar: Die Rolle des CIO ist heute breiter und konzeptionell bedeutsamer als je zuvor. Wer als CIO wirksam sein will, muss technische Exzellenz mit unternehmerischem Denken verbinden.
KI-Readiness: Solide IT-Architektur als Fundament für Innovation
Abschließend beleuchtete Harald Liedtke, wie Teekanne sich auf den Einsatz von KI vorbereitet. Seine zentrale These: Künstliche Intelligenz entfaltet ihren Mehrwert nur dann, wenn die zugrunde liegende IT-Architektur stimmt. Business Modelling, systemische Ausrichtung und die Bestätigung einer tragfähigen Zielarchitektur sind keine Vorbedingungen – sie sind das Fundament, auf dem KI-Initiativen aufbauen.
Für die Studierenden war dieser Blick hinter die Kulissen besonders wertvoll: KI-Transformation ist keine Frage des technischen Aufwands allein, sondern eine strategische Entscheidung, die ganzheitliches IT-Management erfordert. Die richtige Architektur ist nicht das Ergebnis digitaler Transformation – sie ist ihre Voraussetzung.
Wissenschaftliche Begleitung und enge Zusammenarbeit
Der Gastvortrag wurde organisiert und moderiert von Prof. Dr. Ulrich Anders, der durch seine kontinuierliche Brückenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis maßgeblich zur Qualität der CBS Guest Lecture Series beiträgt. Unterstützt wurde er dabei von Gastdozent Robert Crammond.
Ein herzlicher Dank gilt Harald Liedtke für den inspirierenden und zukunftsorientierten Einblick in die strategische Realität eines führenden FMCG-Unternehmens.
Unternehmenspraxis systematisch im Studium verankert
Der Gastvortrag von Teekanne steht exemplarisch für das Konzept praxisnah studieren an der CBS.
In unseren wirtschaftswissenschaftlichen Programmen ist die Verzahnung mit realer Unternehmenspraxis systematisch verankert durch:
- Business Projects mit realen strategischen und operativen Herausforderungen aus Partnerunternehmen
- Regelmäßige Gastvorträge von Führungskräften und Branchenexpert:innen
- Conventions mit Raum für interdisziplinäres Lernen und praxisnahe Leadership-Erfahrungen
- Fallstudien und Simulation Games zur Bewältigung typischer Probleme von Unternehmen
- Verpflichtende Praktika zur Anwendung fachlicher Kompetenzen im Unternehmenskontext
- Duale Studienformate mit kontinuierlicher Integration in betriebliche Strukturen
- Ein Netzwerk von über 1.300 Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Branchen
Diese strukturierte Integration ermöglicht es Studierenden, wirtschaftliche Fragestellungen nicht nur analytisch zu durchdringen, sondern unter realen Marktbedingungen fundierte Entscheidungen zu entwickeln.
Wer sich für ein Studium an der CBS entscheidet, erhält neben der wissenschaftlich fundierten Ausbildung auch die Möglichkeit, früh Sicherheit im professionellen Kontext zu gewinnen – im Team, im Umgang mit echten Entscheider:innen und unter unternehmerischen Bedingungen.
Mit Veranstaltungen wie dieser unterstreicht die CBS ihren Anspruch, praxisnahes Studieren systematisch in den Studienprogrammen zu verankern und Studierende gezielt auf Führungs- und Expertenrollen in der digitalen Wirtschaft vorzubereiten.
Fazit: Digitale Transformation beginnt mit der richtigen Architektur
Der Gastvortrag von Harald Liedtke zeigte eindrücklich, wie tiefgreifend sich die Rolle des CIO in einer digitalisierten Wirtschaft verändert hat: von einem technischen Betreiber zu einem strategischen Gestalter, der IT-Systeme mit Unternehmensstrategie verzahnt und die Grundlagen für KI-getriebene Innovation legt.
Den Studierenden bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in die Schnittstelle von IT-Leadership und Unternehmenstransformation und ein realistisches Bild der Arbeit im FMCG-Umfeld eines traditionsreichen, international aufgestellten Familienunternehmens.
Das Wichtigste in Kürze
- Format: Gastvortrag im Rahmen der CBS Guest Lecture Series
- Referent: Harald Liedtke
- Position: Chief Information Officer (CIO)
- Unternehmen: Teekanne GmbH & Co. KG
- Branche: Lebensmittel- und Getränkeindustrie (FMCG)
- Themenfokus: CIO-Rolle im Wandel, digitale Transformation, KI-Readiness
- Praxisbeispiel: Teekannes vollständige Wertschöpfungskette als Fundament für IT-Modernisierung und KI-Integration
- Praxisbezug: Der Vortrag zeigt, wie reale Unternehmensperspektiven systematisch in die Studienprogramme der CBS integriert werden.
Von Tradition zu Transformation: Der CIO als strategischer Gestalter
Praxisnahe Einblicke aus der Wirtschaft sind ein zentraler Bestandteil des Studienkonzepts an der CBS. In der CBS Guest Lecture Series berichten regelmäßig Führungskräfte und Expert:innen über aktuelle Entwicklungen in Unternehmen und Märkten.
Im Rahmen dieser Reihe begrüßte die CBS Harald Liedtke, Chief Information Officer bei Teekanne, auf dem Campus Köln. Sein Vortrag mit dem Titel „From Run to Transform: Reframing the CIO Role in the Age of AI“ gab Studierenden des CBS NXT GEN-Studiums einen tiefen Einblick in die strategische Neuausrichtung der IT-Führungsrolle.
Teekanne ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, gegründet 1882 und damit seit über 140 Jahren aktiv. Als Marktführer für Kräuter- und Früchtetees zählt das Unternehmen zu den bedeutendsten Innovatoren der globalen Teebranche und behauptet seine Spitzenposition durch konsequente Produktentwicklung und internationale Präsenz.
Von der Teepflanze bis in die Tasse: Qualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Ein zentrales Thema des Vortrags war das Verständnis von Teekannes Geschäftsmodell als Grundlage für digitale Strategie. Harald Liedtke erläuterte, wie Teekanne die gesamte Wertschöpfungskette kontrolliert: von der Beschaffung der Rohstoffe über Verarbeitung, Mischung, Abfüllung und Verpackung bis hin zur Distribution. Diese vertikale Integration stellt sicher, dass Qualität und Konsistenz bei jedem Schritt gewährleistet sind.
Für Studierende war besonders aufschlussreich, wie eng die Verzahnung von operativem Geschäft und IT-Infrastruktur ist. Jeder Prozessschritt in einer so komplexen Lieferkette erzeugt Daten, die für fundierte Entscheidungen genutzt werden können – Voraussetzung dafür ist jedoch eine belastbare und gut strukturierte IT-Architektur.
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Die neue Rolle des CIO: Von Run zu Transform
Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, was es bedeutet, ein modernes Unternehmen als CIO zu führen. Harald Liedtke skizzierte zwei grundlegende Dimensionen der CIO-Verantwortung: das Betreiben stabiler und zuverlässiger Systeme einerseits und das aktive Gestalten des digitalen Wandels andererseits.
• Delivering: Stabilität sichern, Prozesse schützen und beherrschbar halten
• Protecting: Komplexe Technologie in greifbaren Geschäftswert übersetzen
• Transferring: IT-Modernisierung vorantreiben und neue Geschäftsimpulse setzen
• Transforming: Reale Wertschöpfung durch strategisch ausgerichtete IT schaffen
Die zentrale Botschaft war klar: Die Rolle des CIO ist heute breiter und konzeptionell bedeutsamer als je zuvor. Wer als CIO wirksam sein will, muss technische Exzellenz mit unternehmerischem Denken verbinden.
KI-Readiness: Solide IT-Architektur als Fundament für Innovation
Abschließend beleuchtete Harald Liedtke, wie Teekanne sich auf den Einsatz von KI vorbereitet. Seine zentrale These: Künstliche Intelligenz entfaltet ihren Mehrwert nur dann, wenn die zugrunde liegende IT-Architektur stimmt. Business Modelling, systemische Ausrichtung und die Bestätigung einer tragfähigen Zielarchitektur sind keine Vorbedingungen – sie sind das Fundament, auf dem KI-Initiativen aufbauen.
Für die Studierenden war dieser Blick hinter die Kulissen besonders wertvoll: KI-Transformation ist keine Frage des technischen Aufwands allein, sondern eine strategische Entscheidung, die ganzheitliches IT-Management erfordert. Die richtige Architektur ist nicht das Ergebnis digitaler Transformation – sie ist ihre Voraussetzung.
Wissenschaftliche Begleitung und enge Zusammenarbeit
Der Gastvortrag wurde organisiert und moderiert von Prof. Dr. Ulrich Anders, der durch seine kontinuierliche Brückenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis maßgeblich zur Qualität der CBS Guest Lecture Series beiträgt. Unterstützt wurde er dabei von Gastdozent Robert Crammond.
Ein herzlicher Dank gilt Harald Liedtke für den inspirierenden und zukunftsorientierten Einblick in die strategische Realität eines führenden FMCG-Unternehmens.
Unternehmenspraxis systematisch im Studium verankert
Der Gastvortrag von Teekanne steht exemplarisch für das Konzept praxisnah studieren an der CBS.
In unseren wirtschaftswissenschaftlichen Programmen ist die Verzahnung mit realer Unternehmenspraxis systematisch verankert durch:
- Business Projects mit realen strategischen und operativen Herausforderungen aus Partnerunternehmen
- Regelmäßige Gastvorträge von Führungskräften und Branchenexpert:innen
- Conventions mit Raum für interdisziplinäres Lernen und praxisnahe Leadership-Erfahrungen
- Fallstudien und Simulation Games zur Bewältigung typischer Probleme von Unternehmen
- Verpflichtende Praktika zur Anwendung fachlicher Kompetenzen im Unternehmenskontext
- Duale Studienformate mit kontinuierlicher Integration in betriebliche Strukturen
- Ein Netzwerk von über 1.300 Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Branchen
Diese strukturierte Integration ermöglicht es Studierenden, wirtschaftliche Fragestellungen nicht nur analytisch zu durchdringen, sondern unter realen Marktbedingungen fundierte Entscheidungen zu entwickeln.
Wer sich für ein Studium an der CBS entscheidet, erhält neben der wissenschaftlich fundierten Ausbildung auch die Möglichkeit, früh Sicherheit im professionellen Kontext zu gewinnen – im Team, im Umgang mit echten Entscheider:innen und unter unternehmerischen Bedingungen.
Mit Veranstaltungen wie dieser unterstreicht die CBS ihren Anspruch, praxisnahes Studieren systematisch in den Studienprogrammen zu verankern und Studierende gezielt auf Führungs- und Expertenrollen in der digitalen Wirtschaft vorzubereiten.
Fazit: Digitale Transformation beginnt mit der richtigen Architektur
Der Gastvortrag von Harald Liedtke zeigte eindrücklich, wie tiefgreifend sich die Rolle des CIO in einer digitalisierten Wirtschaft verändert hat: von einem technischen Betreiber zu einem strategischen Gestalter, der IT-Systeme mit Unternehmensstrategie verzahnt und die Grundlagen für KI-getriebene Innovation legt.
Den Studierenden bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in die Schnittstelle von IT-Leadership und Unternehmenstransformation und ein realistisches Bild der Arbeit im FMCG-Umfeld eines traditionsreichen, international aufgestellten Familienunternehmens.