Das Wichtigste in Kürze
- Format: Gastvortrag im Rahmen der CBS Guest Lecture Series
- Referent: Frederik Becker
- Position: Sustainability Manager
- Unternehmen: 1. FC Köln
- Branche: Profifußball / Sport & Entertainment
- Themenfokus: Wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs, Einnahmequellen und Stakeholder-Management, Nachhaltigkeit als strategische Herausforderung
- Praxisbeispiel: FC Sustainability Dashboard – strukturierte Messung und Verbesserung von Nachhaltigkeitsleistungen
- Praxisbezug: Der Vortrag zeigt, wie reale Unternehmensperspektiven systematisch in die Studienprogramme der CBS integriert werden.
Zwischen Stadion und Strategie: Wie 1. FC Köln Fußball und Wirtschaft vereint
Praxisnahe Einblicke aus der Wirtschaft sind ein zentraler Bestandteil des Studienkonzepts an der CBS. In der CBS Guest Lecture Series berichten regelmäßig Führungskräfte und Expert:innen über aktuelle Entwicklungen in Unternehmen und Märkten.
Prof. Dr. Ulrich Anders begrüßte Frederik Becker, Sustainability Manager bei 1. FC Köln, auf dem Kölner Campus der CBS. Der Vortrag gab einen faszinierenden Einblick in die wirtschaftliche Struktur und die Nachhaltigkeitsstrategie eines der traditionsreichsten deutschen Bundesligaclubs.
1. FC Köln gehört zu den bekanntesten Sportvereinen Deutschlands. Der Club wurde 1948 gegründet, spielt in der Bundesliga und beheimatet seine Heimspiele im RheinEnergieStadion. Mit einer treuen Fangemeinde und einer starken regionalen Verwurzelung in Köln vereint der FC sportliche Leidenschaft mit unternehmerischer Verantwortung.
Profifußball als Wirtschaftsfaktor: Die Zahlen hinter dem Sport
Profifußball ist weit mehr als Unterhaltung. Die Bundesliga generiert jedes Jahr Milliarden von Euro, schafft Zehntausende Arbeitsplätze und leistet einen erheblichen Beitrag zu Steuereinnahmen und sozialen Sicherungssystemen. Frederik Becker machte deutlich, welche volkswirtschaftliche Relevanz professioneller Fußball in Deutschland hat.
Für Clubs wie 1. FC Köln bedeutet das: Sie operieren als komplexe Wirtschaftsunternehmen, die gleichzeitig sportliche Exzellenz anstreben und betriebswirtschaftliche Verantwortung tragen. Der Vortrag zeigte, wie eng Sportpolitik und Unternehmensführung miteinander verknüpft sind.
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Einnahmequellen und Stakeholder-Management im Bundesligabetrieb
Das Geschäftsmodell eines Bundesligaclubs ist mehrschichtig und anspruchsvoll. Frederik Becker erläuterte die zentralen Einnahmequellen von 1. FC Köln:
• Sponsoring und Hospitality
• Ticketverkauf und Merchandising
• Medienrechte
• Transfererlöse und Bonuszahlungen
Sportlicher Erfolg und finanzielle Stabilität bedingen einander – hängen aber auch von einem funktionierenden Stakeholder-Management ab. Fans, Sponsoren, Medien, Investoren, lokale Behörden und die DFL müssen in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden. Ein zentrales Ziel des Clubs ist die Reduzierung der Abhängigkeit von unplanbaren Einmalerlösen zugunsten langfristiger finanzieller Stabilität.
Nachhaltigkeit als strategische Notwendigkeit im Profifußball
Profifußball ist ein klimaabhängiges Geschäftsmodell. Outdoor-Stadien, Reiseaufkommen, Energieverbrauch und Materialeinsatz machen Nachhaltigkeitsfragen für Clubs zunehmend geschäftsrelevant. Frederik Becker brachte es auf den Punkt: "Die Erde ist der einzige Planet, auf dem wir Fußball spielen können."
1. FC Köln setzt sich daher konkrete Ziele in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG). Der FC Sustainability Dashboard zeigt, wie der Club seine Nachhaltigkeitsleistungen strukturiert erfasst, misst und kontinuierlich verbessert. Den Studierenden wurde deutlich: Wer in der modernen Sportwirtschaft erfolgreich sein will, muss Wirtschaft, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zusammendenken.
Unternehmenspraxis systematisch im Studium verankert
Der Gastvortrag von 1. FC Köln steht exemplarisch für das Konzept praxisnah studieren an der CBS.
In unseren wirtschaftswissenschaftlichen Programmen ist die Verzahnung mit realer Unternehmenspraxis systematisch verankert durch:
- Business Projects mit realen strategischen und operativen Herausforderungen aus Partnerunternehmen
- Regelmäßige Gastvorträge von Führungskräften und Branchenexpert:innen
- Conventions mit Raum für interdisziplinäres Lernen und praxisnahe Leadership-Erfahrungen
- Fallstudien und Simulation Games zur Bewältigung typischer Probleme von Unternehmen
- Verpflichtende Praktika zur Anwendung fachlicher Kompetenzen im Unternehmenskontext
- Duale Studienformate mit kontinuierlicher Integration in betriebliche Strukturen
- Ein Netzwerk von über 1.300 Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Branchen
Diese strukturierte Integration ermöglicht es Studierenden, wirtschaftliche Fragestellungen nicht nur analytisch zu durchdringen, sondern unter realen Marktbedingungen fundierte Entscheidungen zu entwickeln.
Wer sich für ein Studium an der CBS entscheidet, erhält neben der wissenschaftlich fundierten Ausbildung auch die Möglichkeit, früh Sicherheit im professionellen Kontext zu gewinnen – im Team, im Umgang mit echten Entscheider:innen und unter unternehmerischen Bedingungen.
Mit Veranstaltungen wie dieser unterstreicht die CBS ihren Anspruch, praxisnahes Studieren systematisch in den Studienprogrammen zu verankern und Studierende gezielt auf Führungs- und Expertenrollen in der digitalen Wirtschaft vorzubereiten.
Fazit: Mehr als ein Spiel –Fußball als verantwortungsvolles Geschäftsmodell
Der Gastvortrag von Frederik Becker zeigte eindrucksvoll, wie vielschichtig das Geschäftsmodell eines modernen Bundesligaclubs ist. Von Einnahmequellen über Stakeholder-Management bis hin zu Nachhaltigkeitsstrategien: Profifußball ist ein komplexes wirtschaftliches Ökosystem, in dem emotionale Fanbindung und ökonomische Strategie Hand in Hand gehen.
Den Studierenden bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in die Schnittstelle von Sport, Business und Nachhaltigkeit – und ein realistisches Bild der Arbeit in der Sportbranche.
Das Wichtigste in Kürze
- Format: Gastvortrag im Rahmen der CBS Guest Lecture Series
- Referent: Frederik Becker
- Position: Sustainability Manager
- Unternehmen: 1. FC Köln
- Branche: Profifußball / Sport & Entertainment
- Themenfokus: Wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs, Einnahmequellen und Stakeholder-Management, Nachhaltigkeit als strategische Herausforderung
- Praxisbeispiel: FC Sustainability Dashboard – strukturierte Messung und Verbesserung von Nachhaltigkeitsleistungen
- Praxisbezug: Der Vortrag zeigt, wie reale Unternehmensperspektiven systematisch in die Studienprogramme der CBS integriert werden.
Zwischen Stadion und Strategie: Wie 1. FC Köln Fußball und Wirtschaft vereint
Praxisnahe Einblicke aus der Wirtschaft sind ein zentraler Bestandteil des Studienkonzepts an der CBS. In der CBS Guest Lecture Series berichten regelmäßig Führungskräfte und Expert:innen über aktuelle Entwicklungen in Unternehmen und Märkten.
Prof. Dr. Ulrich Anders begrüßte Frederik Becker, Sustainability Manager bei 1. FC Köln, auf dem Kölner Campus der CBS. Der Vortrag gab einen faszinierenden Einblick in die wirtschaftliche Struktur und die Nachhaltigkeitsstrategie eines der traditionsreichsten deutschen Bundesligaclubs.
1. FC Köln gehört zu den bekanntesten Sportvereinen Deutschlands. Der Club wurde 1948 gegründet, spielt in der Bundesliga und beheimatet seine Heimspiele im RheinEnergieStadion. Mit einer treuen Fangemeinde und einer starken regionalen Verwurzelung in Köln vereint der FC sportliche Leidenschaft mit unternehmerischer Verantwortung.
Profifußball als Wirtschaftsfaktor: Die Zahlen hinter dem Sport
Profifußball ist weit mehr als Unterhaltung. Die Bundesliga generiert jedes Jahr Milliarden von Euro, schafft Zehntausende Arbeitsplätze und leistet einen erheblichen Beitrag zu Steuereinnahmen und sozialen Sicherungssystemen. Frederik Becker machte deutlich, welche volkswirtschaftliche Relevanz professioneller Fußball in Deutschland hat.
Für Clubs wie 1. FC Köln bedeutet das: Sie operieren als komplexe Wirtschaftsunternehmen, die gleichzeitig sportliche Exzellenz anstreben und betriebswirtschaftliche Verantwortung tragen. Der Vortrag zeigte, wie eng Sportpolitik und Unternehmensführung miteinander verknüpft sind.
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Einnahmequellen und Stakeholder-Management im Bundesligabetrieb
Das Geschäftsmodell eines Bundesligaclubs ist mehrschichtig und anspruchsvoll. Frederik Becker erläuterte die zentralen Einnahmequellen von 1. FC Köln:
• Sponsoring und Hospitality
• Ticketverkauf und Merchandising
• Medienrechte
• Transfererlöse und Bonuszahlungen
Sportlicher Erfolg und finanzielle Stabilität bedingen einander – hängen aber auch von einem funktionierenden Stakeholder-Management ab. Fans, Sponsoren, Medien, Investoren, lokale Behörden und die DFL müssen in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden. Ein zentrales Ziel des Clubs ist die Reduzierung der Abhängigkeit von unplanbaren Einmalerlösen zugunsten langfristiger finanzieller Stabilität.
Nachhaltigkeit als strategische Notwendigkeit im Profifußball
Profifußball ist ein klimaabhängiges Geschäftsmodell. Outdoor-Stadien, Reiseaufkommen, Energieverbrauch und Materialeinsatz machen Nachhaltigkeitsfragen für Clubs zunehmend geschäftsrelevant. Frederik Becker brachte es auf den Punkt: "Die Erde ist der einzige Planet, auf dem wir Fußball spielen können."
1. FC Köln setzt sich daher konkrete Ziele in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG). Der FC Sustainability Dashboard zeigt, wie der Club seine Nachhaltigkeitsleistungen strukturiert erfasst, misst und kontinuierlich verbessert. Den Studierenden wurde deutlich: Wer in der modernen Sportwirtschaft erfolgreich sein will, muss Wirtschaft, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zusammendenken.
Unternehmenspraxis systematisch im Studium verankert
Der Gastvortrag von 1. FC Köln steht exemplarisch für das Konzept praxisnah studieren an der CBS.
In unseren wirtschaftswissenschaftlichen Programmen ist die Verzahnung mit realer Unternehmenspraxis systematisch verankert durch:
- Business Projects mit realen strategischen und operativen Herausforderungen aus Partnerunternehmen
- Regelmäßige Gastvorträge von Führungskräften und Branchenexpert:innen
- Conventions mit Raum für interdisziplinäres Lernen und praxisnahe Leadership-Erfahrungen
- Fallstudien und Simulation Games zur Bewältigung typischer Probleme von Unternehmen
- Verpflichtende Praktika zur Anwendung fachlicher Kompetenzen im Unternehmenskontext
- Duale Studienformate mit kontinuierlicher Integration in betriebliche Strukturen
- Ein Netzwerk von über 1.300 Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Branchen
Diese strukturierte Integration ermöglicht es Studierenden, wirtschaftliche Fragestellungen nicht nur analytisch zu durchdringen, sondern unter realen Marktbedingungen fundierte Entscheidungen zu entwickeln.
Wer sich für ein Studium an der CBS entscheidet, erhält neben der wissenschaftlich fundierten Ausbildung auch die Möglichkeit, früh Sicherheit im professionellen Kontext zu gewinnen – im Team, im Umgang mit echten Entscheider:innen und unter unternehmerischen Bedingungen.
Mit Veranstaltungen wie dieser unterstreicht die CBS ihren Anspruch, praxisnahes Studieren systematisch in den Studienprogrammen zu verankern und Studierende gezielt auf Führungs- und Expertenrollen in der digitalen Wirtschaft vorzubereiten.
Fazit: Mehr als ein Spiel –Fußball als verantwortungsvolles Geschäftsmodell
Der Gastvortrag von Frederik Becker zeigte eindrucksvoll, wie vielschichtig das Geschäftsmodell eines modernen Bundesligaclubs ist. Von Einnahmequellen über Stakeholder-Management bis hin zu Nachhaltigkeitsstrategien: Profifußball ist ein komplexes wirtschaftliches Ökosystem, in dem emotionale Fanbindung und ökonomische Strategie Hand in Hand gehen.
Den Studierenden bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in die Schnittstelle von Sport, Business und Nachhaltigkeit – und ein realistisches Bild der Arbeit in der Sportbranche.