In Kooperation mit dem "Rotonda Business Club"

Cologne Business School und Rotonda Business Club laden zur Veranstaltungsreihe. Zielpublikum sind Wirtschaftsfreunde & Kunstinteressierte. Im Dialog auf Augenhöhe und in unterschiedlichen Formaten wollen wir gemeinsam Ideen entwickeln und dabei künstlerische Prozesse, Strategien sowie Kompetenzen in Wechselwirkung zu zeitgemäÃ?en Praktiken der Wirtschaft bringen. 

René Magritte malte 1928/29 eines seiner bis heute bekanntesten Gemälde unter dem Titel „Der Verrat der Bilder". Er schrieb auf die Leinwand unterhalb des plastisch gemalten Pfeifenobjektes: "Ceci n’est pas une pipe.“ Klar, das Bild einer Pfeife kann keine Pfeife sein, nur Farbe und Abbildung. Aber was bildet eine Pfeife auf einem Bild eigentlich ab - und was kann Darstellung von Kunst überhaupt leisten? Bildet Kunst Alltagswelt ab, die Konsumgüter unserer Wirtschaftswelt, die Gesichter ihrer Protagonisten sowie deren Visionen und Bewegungen? Geben zeitgenössische Musik und Tanz den Rhythmus unseres Lebens wieder und die Literatur unsere Bedürfnisse, Glücksmomente und Ängste?

SOMETIMES IT’S A PIPE.  Sind Künstler heutzutage zu Ideenmanagern mutiert, gestalten sie etwas Exemplarisches, etwas was Strukturen aufzeigt? Sind sie Chronisten ihrer vielfältigen Zeitgenossenschaft? Falls ja, dann wirkt Kunst auch außerhalb ihrer Selbstbezüglichkeit. 

Kommt sie keinem Auftrag nach, wem nützt sie dann? Die Beschäftigung mit Kunst führt nicht nur zur Sensibilisierung im Umgang mit Geschmack, Material und Ressourcen, sondern auch zu einer Multiplikation aller Fragen. Zeigt aber Kunst ihrer Gesellschaft auch exemplarisch auf, dass die ständig anwachsende Komplexität unseres Weltverständnisses in Form gebracht werden kann und wie die Interessen des Einzelnen und der Wirtschaft hierzu im Dialog stehen? Was will die Wirtschaft von der Kunst? Diesen aktuellen Fragen wird sich die Veranstaltungsreihe mit konkreten Themen stellen.
© R. Schappert